Campen in den Sierras 

Samstags habe ich dann alles für unseren Wochenendtrip in die Sierras gepackt, inklusive Schlafsack, Essen und warmen Klamotten für die Nacht. Vollgepackt als würden wir für mindestens eine Woche verreisen haben wir uns nachmittags in Cordoba getroffen und sind vom Busterminal aus ca. 2 Stunden nach Cuesta Blanca gefahren.

Von der Bushaltestelle ging es dann zu Fuß weiter. Auf unserem Weg ist dann ein Minibus an uns vorbeigefahren, der in die gleiche Richtung musste und hat uns netterweise ein Stück mitgenommen. Wir kamen dann im Stockdunklen an die Stelle an der die Wandertour erst richtig begonnen hat und ab der man nicht mehr so schwer beladen wandern sollte und vor allem nicht im Dunkeln, da man seine Hände zum Festhalten braucht. Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, dass ein Einheimischer die Gepäckstücke mit dem Boot über den Fluss transportiert. Einer der Argentinier ist mit dem Gepäck im Boot mitgefahren und wir anderen sind den Weg über die Sierras zu Fuß gegangen.

Es war keine optimale Strecke um sie im Dunklen zu laufen, aber es hat Spaß gemacht und war ein ziemliches Abenteuer. Wir kamen dann mitten im Nirgendwo am Playa de los Hippies an, wo es weder Strom noch eine Toilette (nicht mal ein Plumpsklo) gab, es aber aufgrund der Natur wunderschön idyllisch war. Zum Abendessen gab es dann Choripan.

Die Chorizos haben wir auf einem Rost über dem Lagerfeuer gegrillt. Wir saßen dann bis spät in der Nacht am Lagerfeuer am Strand, haben Gitarre gespielt, gesungen, geredet und die völlige Ruhe genossen.

Nachts beim Schlafen wurde es ziemlich kalt, vor allem da wir auch ohne Matratzen, also nur mit unseren Schlafsäcken auf dem Zeltboden geschlafen haben. Der nächste Tag hätte ebenfalls nicht perfekter sein können. Nachdem wir aufgestanden sind haben wir uns erstmal im Fluss die Zähne geputzt und das Gesicht gewaschen, dann haben wir gefrühstückt (natürlich nur die Deutschen) mit Brot, Avocado, Obst…Dann waren wir im Fluss schwimmen, was echt super kalt war und haben einfach das gute Wetter genossen, uns gesonnt und entspannt.

Nach der Marienda haben wir dann alles zusammengepackt und uns diesmal im Hellen und mit unseren Rucksäcken (die ohne Essen und Trinken allerdings deutlich leichter waren) auf den Rückweg gemacht.

Nach insgesamt drei Stunden Busfahrt bis ich dann in Villa Allende war kam ich gestern erschöpft, aber glücklich um 23 Uhr zu Hause an. Das Wochenende hätte einfach nicht perfekter sein können. Es war so ein Abenteuer und einfach etwas ganz Besonderes.

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