Unsere Reise nach Mendoza & Santiago de Chile đź‡¨đź‡±

Eintrag von Dienstag dem 1. Oktober

Ich versuch mich heute mal ein wenige kürzer zu fassen, da der Eintrag sonst echt unfassbar lang wird und weil ich eigentlich so langsam ins Bett sollte. (Übrigens ich weiß, dass ich jedes mal erwähne wie schnell die Zeit umgeht, aber es ist jetzt einfach schon Oktober!?).

Samstags also am Tag meines letzten Eintrags hatten wir dann wie bereits erwähnt einen Ausflug zu zwei Weingütern und einer Olivenölfabrik, der Altersdurchschnitt der Tourteilnehmer war leider sehr hoch und es gab bei den Weinverkostungen viel Rotwein, welchen ich noch weniger mag als Weißwein (ich weiß, wenn man nicht so der Weintrinker ist sollte man vielleicht nicht an einer Weinvekostung teilnehmen).

Abends im Hostel gab es dann Asado (das Hostel war echt cool und das Personal super freundlich -> Hostel Estacion Mendoza).

Sonntags haben wir an einer Free Walking Tour teilgenommen, wo wir einen Deutschen kennengelernt haben mit dem wir nachmittags essen waren (All-You-Can-Eat-Buffet Caro Pepe Resto) und uns später in einen Park gesetzt haben. Abends waren wir dann noch auf einem Weinfest, bei welchem die Atmosphäre echt cool war, allerdings war die Musik gar nicht mein Fall.

Danach ging unser Bus weiter nach Santiago de Chile. Mitten in der Nacht mussten wir an der Grenzkontrolle auf den Anden aussteigen, wo allerdings alles reibungslos verlief.

Montagmorgens kamen wir dann in Santiago an. Wir haben unsere Koffer beim Apartment abgestellt, haben dann gefrühstückt und sind in Santiago rumgelaufen. Wir waren z.B. am Plaza de Armas und sind auf den Aussichtspunkt Cerro Santa Lucía hochgelaufen, welcher ein Hügel mitten in der Stadt ist, auf den man kostenlos hinauf kann und der sich, finde ich, echt lohnt zu „erklimmen“.

Mittags waren wir in einer Mall essen und haben das typische Carne Mechada probiert, was typisch für Chile ist und echt gut geschmeckt hat. Generell gab es in Santiago super viele Gerichte mit Avocado (= la palta -> in Lat. Am.). Am Abend war ich dann noch mit meiner Gastschwester (Martu) in einer Mall shoppen. In der Mall gab es echt jegliche Marken von Zara über Esprit bis zu Bath and Bodyworks. Wie auch die restliche Stadt war dort alles sehr westlich geprägt.

Dienstags waren wir im Barrio Italia, in welchem es viele süße Cafés und Bars gibt.

Mittags haben wir wieder an einer Free Walking Tour teilgenommen (sehr empfehlenswert) und haben zwei Deutsche kennengelernt. Wir waren mit ihnen dann gemeinsam im „Fuente Alemana“, einer Empfehlung des Guides, essen und haben danach im Barrio Bellavista, einem ebenfalls sehr schönen Viertel, Eis gegessen. Eis herstellen können sie hier in Südamerika einfach echt gut.

Die zwei, die wir an dem Tag kennengelernt haben kamen abends noch zu uns ins Apartment und wir sind gemeinsam im Barrio Bellavista weggegangen.

Mittwochs haben wir einen Ausflug nach Vina del Mar und Valparaíso gemacht, bei dem uns Franzi (eine der Deutschen vom Vortag) begleitet hat. Obwohl die Orte nur ca. 2 Stunden entfernt liegen war das Klima ganz anders und es war 10 Grad kühler, also das Wetter war nicht sehr angenehm. Wir haben uns aufgrund der Kälte und der Entfernung der Sehenswürdigkeiten für eine Tour entschieden.

Abends haben wir dann zurĂĽck in Santiago mit den anderen beiden in unserem Apartment gekocht, da es fĂĽr die zwei der letzte Abend in Santiago war.

Am nächsten Tag haben wir uns auf dem Markt getroffen. Die Umgebung des Markts war echt nicht zu vergleichen mit der Innenstadt Santiagos und man hat einen starken Gesellschaftsunterschied gemerkt, es war auch nicht sehr touristisch.

Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen haben wir uns verabschiedet und Martu und ich haben den großen Friedhof Santiagos besucht (Cementerio General). Er war echt riesig und sehr schön, wenn man viel Zeit hat lohnt sich der Besuch dort auf jeden Fall.

Abends hab ich mich noch mit einer Bekannten aus Deutschland im Barrio Italia getroffen. Nachts hatte ich dann das erste Mal in Südamerika Probleme mit meinem Magen, keine Ahnung was ich gegessen oder getrunken habe könnte, was ich nicht vertragen habe, aber auf jeden Fall ging es mir Freitags nicht sehr gut. Somit habe ich am Freitag nichts gemacht außer zu schlafen und mich auszukurieren.

Auch Samstags bin ich erst abends aus dem Haus gegangen, wir sind Richtung Mall gelaufen und waren kurz im Parque de las Esculturas.

Leider konnte ich meine letzten Tage in Chile nicht sehr genieĂźen, aber ein GlĂĽck haben wir die ersten Tage intensiv genutzt und waren an den letzten Tagen auch nicht sehr vollgeplant.

Am Sonntagmorgen ging unser Bus zurĂĽck, der wieder sehr gemĂĽtlich war und diesmal konnten wir im Hellen die Anden bestaunen.

Leider hatten wir 7 Stunden Aufenthalt in Mendoza, wo wir in einen anderen Bus umsteigen mussten (man braucht aufgrund der GrenzĂĽberschreitung immer ein Zeitpuffer).

Am Montagmorgen um 6 Uhr sind wir dann nach einer 20 stĂĽndigen RĂĽckreise in Cordoba angekommen. Netterweise musste ich Montags nicht arbeiten, hab viel gelesen, meine Sachen ausgepackt und mich ausgeruht.

Am Dienstag war dann wieder mein erster Arbeitstag, welcher relativ unspektakulär war und ich hatte wieder meinen Spanisch Kurs.

Kurzes Resume von Santiago: Santiago ist echt super schön, sauber und grün und hat unfassbar viele Parks. Es ist sehr westlich geprägt und eine glaube ich, so weit ich das beurteilen kann, eher untypische Stadt Südamerikas. Generell ist Chile sehr gut entwickelt und kein Vergleich zu Bolivien oder Peru, die noch deutlich traditioneller sind (natürlich gibt es auch in Chile unterschiedliche Bereiche, Richtung Süden oder auch Richtung Norden gibt es auch noch traditionellere Zonen). Was man auch nicht unterschätzen darf ist wie teuer Chile ist, ist echt schockierend, besonders wenn man jetzt schon die argentinischen Preise gewöhnt ist. Alles in allem war es echt eine schöne Reise und auch Mendoza lohnt sich auf jeden Fall für einen Wochenendausflug.

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