Campen im Regen

So letzte Woche Montag (7.10.) war ich dann abends mit Naara in der Stadt, wir wollten eigentlich in Seconhandläden in Güemes, allerdings sind viele Shops ausgerechnet montags geschlossen, wir haben dann aber die schöne Kulisse Güemes genutzt um einige Bilder zu machen.

Dienstags habe ich gearbeitet und sonst nichts spannendes gemacht.

Mittwochs war ich abends mit Becci in einem veganen Restaurant, welches echt super lecker war (Alma Dórica) und danach waren wir beim Mundo Lingo.

Am Donnerstag hab ich mich (mal wieder) mit Freunden am Polideportivo in Villa Allende zum Eisessen getroffen und wir sind auf einen Hügel in der Nähe gegangen, wo wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben.

Freitags gab es in der Schule etwas Spannendes. Es gab an diesem Tag im Speisesaal ein aufblasbares Planetarium, welches alle Klassenstufen „besucht“ haben. War echt ziemlich cool und ich hätte anfangs niemals gedacht, dass alle Schüler (ca. 50 Kinder) und drei Lehrkräfte darin Platz finden.

In der Schule haben wir später dann auch noch Orangenmarmelade zubereitet.

Abends habe ich mich wieder mit Freunden in Güemes getroffen, wo wir diesmal wirklich in Secondhandläden waren. Wir wollten danach etwas essen und trinken gehen und haben uns somit in einer Bar mit noch anderen getroffen. In der Bar ist dann allerdings der Strom ausgefallen (also eigentlich war das ganze Viertel dunkel), sodass wir uns etwas anderes suchen müssen. Danach waren wir noch in anderen Bars und haben den Abend genossen. Übrigens wars am Freitag noch so mega heiß, über 30 Grad.

Samstags hab ich natürlich erstmal ausgeschlafen und bin dann nach Córdoba gefahren um den Campingtrip am folgenden Tag zu planen und dafür einzukaufen. Obwohl Regen gemeldet war wollten wir es trotzdem wagen wandern und campen zu gehen, da Regen, wenn man richtig angezogen ist/ausgestattet ist, nicht sehr stört und wir ja auch nicht aus Zucker sind.

Sonntags hab ich mich dann mit Kilian mit dem Bus auf nach Corlos Paz gemacht, von wo aus wir dann den Rest der Strecke nach Cuesta Blanca und schlussendlich zum Playa de los Hippies gelaufen sind. Das Wetter war eigentlich perfekt zum Wandern, da es weder zu kalt noch zu warm war. Leider gab es keinen Weg über die Sierras, sodass wir an der Straße entlang gelaufen sind.

Insgesamt sind wir ein bisschen mehr als 20 km gelaufen und das mit einem ca. 10 kg schweren Rucksack. Tat echt mal gut etwas im Freien in der Natur zu machen und sich sportlich zu betätigen. Als wir angekommen sind, das Zelt aufgebaut haben, Feuerholz gesammelt haben (war gar nicht mal so einfach… mit dem Ausdruck „wir“ mache ich als hätte ich viel zu der Mission „Lagerfeuer machen“ beigetragen , hab ich allerdings nicht :D), haben wir über dem Feuer Risotto gekocht.

Kurz nach dem Essen hat es dann schon, wie es auch gemeldet war, angefangen zu regnen. Das Zelt war leider nicht sehr regentauglich, was man direkt beim ersten Blick gesehen hat, aber wir mussten nehmen was wir bekommen konnten. Um 23 Uhr nachdem es schon über 2 Stunden stark geregnet hat und auch schon Wasser im Zelt war haben wir überlegt was wir machen sollen, es gab allerdings keine Alternative, außer einfach versuchen zu schlafen und zu hoffen, dass das Zelt nicht ganz volllaufen würde. Wir haben im Zelt alles regentauglich gemacht und unsere Rucksäcke in den Regenschutz gepackt. In der Nacht hat es glücklicherweise irgendwann aufgehört zu regnen, sodass die Situation am nächsten morgen nicht so schlimm war wie erwartet. Während es leicht genieselt hat haben wir unsere Sachen zusammen gepackt, gefrühstückt und uns auf dem Rückweg gemacht.

Wir haben dann den Bus von Cuesta Blanca aus genommen. Es war auf jedenfall ein Abenteuer und wäre mit guter Ausrüstung auch gar kein Problem gewesen. Nach dem ich dann montags so gegen 3 Uhr nachmittags zu Hause war hab ich nicht mehr viel gemacht und mich einfach nur ausgeruht. Es war übrigens gestern schulfrei, wenn ich es richtig verstanden habe wegen dem „Día del Respeto a la diversidad cultural” am 12. Oktober.

Heute (Dienstag) hab ich wieder gearbeitet und sonst nichts mehr gemacht. Übrigens als kurzes Update zu meiner Arbeit mit der Musiklehrerin. Die Arbeit macht mir echt mega Spaß, es ist eine Bereicherung und inspiriert mich so sehr, gerade da ich ja auch gerne eine Musiklehrerin werden würde. Die Teilname am Unterricht bringt mir super viele Ideen für mein späteres Lehrerdasein.

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